Stefan Panhans / Andrea Winkler – The Pow(d)er of I Am Klick Klick Klick Klick and a very very bad bad musical!

15. Mai 2021 - 05. September 2021 Dortmunder U, Ebene 3
noch 74 Tage

2D-Ausstellungsraum

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu einem zweidimensionalen Online-Ausstellungsraum, in dem die Ausstellung von Panhans und Winkler digital erlebt werden kann. Wie in einem echten Raum kann sich in diesem live mit anderen Besucher*innen bewegt und über Mikrofon, wenn gewollt, unterhalten werden.

Der Titel der Ausstellung des Künstlerduos Stefan Panhans (DE) und Andrea Winkler (CH) nimmt Bezug auf die Rhetorik US-amerikanischer evangelikal-protestantischer Megachurches, in denen – als christliche Lebenshilfe getarnt – eine marktkonforme, neoliberale Ideologie individueller Selbstoptimierung gepredigt wird. Es geht in den Arbeiten der Künstler*innen um Elektro-SUVs, Kommunikation mit Künstlichen Intelligenzen, Alltagsrassismus, Celebrity-Kult und Rollenklischees, Computergames, das ‚Uncanny Valley‘ und weitere postdigitale Feedbackschlaufen zwischen Menschen und virtuellen Welten, und nicht zuletzt um den prekären Status von Kulturarbeiter*innen.

In der Ausstellung sind sechs Videoinstallationen und verschiedene skulpturale und fotografische Arbeiten zu sehen. Bei den Videoinstallationen handelt es sich um die drei Neuproduktionen Border Control (2021, Premiere), Defender (2021, Premiere) und If You Tell Me When Your Birthday Is (Machinima Version) (2020) sowie HOSTEL (2018), Freeroam À Rebours, Mod#I.1 (2017/2021) und Noch ein Sportstück (2014).

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten von Inke Arns, Martin Herbert und Tom McCarthy.

Im Rahmen der Ausstellung findet ein umfangreiches digitales Veranstaltungsprogramm statt.

Andrea Winkler, *1975 in Zürich
Stefan Panhans, *1967 in Hattingen (Ruhr)
leben und arbeiten in Hamburg und Berlin

 

Bildcredit: Anne Ratte-Polle und Lisa Marie Janke in DEFENDER, Stefan Panhans, Andrea Winkler, 2021

Die Ausstellung wird gefördert durch:

VISIT-Stipendium der E.ON Stiftung

 

Der HMKV wird gefördert durch:

Stadt Dortmund / Dortmunder U

   

 

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

 

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